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Achtung Kostenfalle im Internet - 7 Tipps gegen die Abzocke

Achtung Kostenfalle im Internet - 7 Tipps gegen die Abzocke


Eine kleine Unachtsamkeit kann genügen und mit einem Klick hat man dann eventuell ein ABO abgeschlossen. Das passiert leider häufiger, als man normalerweise glaubt. Oft sind die Angebote so verlockend oder auch kostenlos, das man eigentlich nichts Schlimmes dahinter vermutet. Vorsichtig ist immer dann angesagt, wenn jemand für ein kostenloses Angebot einen Namen mit E-Mail-Adresse haben möchte. Zwar gibt es auch viele seriöse Angebote, aber die schwarzen Schafe kann man meist nicht sofort erkennen. Wer auch noch außerdem mit dem Klick die AGB (Allgemeine Geschäftsbedingungen) bestätigt, ohne diese sorgfältig gelesen zu haben, kann böse in eine Falle tappen. Um Geld zu sparen, habe ich Ihnen mal meine 7 Tipps aufgeschrieben, wie Sie Abzocker erkennen können und was Sie nach einer Abzocke tun sollten. Wichtig ist, dass Sie viele Beweise (z. B. Screenshot vom Angebot) sammeln, um sich angemessen wehren zu können.

Manchmal kann man Geld sparen, wenn man nicht so schnell ein Angebot mit Enter bestätigt.

1. Tipp - AGB lesen

Grundsätzlich gilt, wenn Sie mit einem Klick die AGB bestätigen und Name und E-Mail-Adresse angegeben haben, dann sollten Sie diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen auch durchlesen. Oftmals wird auf das Gute vertraut und auf das Lesen der AGB verzichtet, doch das nützen Abzocker schamlos aus. Wenn Sie der AGB zustimmen, dann sind Sie in der Regel auch damit einverstanden.


2. Tipp - persönliche Daten trotz kostenloses Angebot

Wieso braucht jemand von Ihnen die persönlichen Daten, wenn doch das Angebot kostenlos sein soll? Wenn Sie persönliche Daten angeben, sollten Sie auch sicher sein, dass diese nicht missbraucht werden. Auch hier gilt es misstrauisch zu sein und zur Not die AGB und Nutzungsbedingungen zu lesen. Auch ein Blick ins Impressum kann nicht schaden. Wenn kein Impressum vorhanden ist, dann sollten Sie vorsichtig sein.


3. Tipp - Beweise sichern

Wenn Sie, obwohl Sie kein rechtmäßige Bestellung oder ABO abgeschlossen haben, gewisse Mails oder sogar Drohbriefe bekommen, dann sollten Sie diese nicht wegwerfen, sondern gut aufbewahren. Manchmal hilft in diesem Fall auch der Gang zu einer Verbraucherzentrale, wo oftmals manche Abzocker schon bekannt sind. Aber immer das Original behalten und nur die Kopie hergeben. Ich bekam mal unaufgefordert ein Brief, wo bestätigt wurde, dass ich an einem Glückspiel teilnehme werde und die Firma mir nun jeden Monat Geld abbuchen möchte. Ich bin dann mit dem Brief zur Polizei gegangen und habe Anzeige erstattet. Seither habe ich nichts mehr von dieser Glückspiel-Firma gehört.


4. Tipp - Mahnbescheid widersprechen

Wenn Ihnen ein Mahnbescheid ins Haus flattert, dann sollten Sie das nicht auf die leichte Schulter nehmen. Denn wenn Sie Waren bezahlen sollen, die Sie nicht bestellt haben, dann sollten Sie auch Widerspruch einlegen. Dann kann der Kläger kein Vollstreckungsbescheid erstellen lassen. Im Zweifel fragen Sie einfach Ihren Rechtsanwalt. Allerdings unbedingt die Frist im Mahnbescheid einhalten.


5. Tipp - Telefonnummer vor dem Rückruf prüfen

Wenn Sie eine Telefonnummer anrufen sollen, dann informieren Sie sich bitte vorher, wie seriös die angegebene Nummer ist. Oftmals reicht es einfach die Nummer bei der Suchmaschine Bing oder Yahoo einzugeben und oftmals findet man schon erste Hinweise darüber in den Suchergebnissen.


6. Tipp - Bei unerlaubten Abbuchungen vom Bankkonto

In der Regel haben Sie 6 Wochen Zeit, um unrechtmäßige Abbuchungen von Ihrem Konto wieder zurückzubuchen. Dabei brauchen Sie der Hausbank oder der anderen Bank keinerlei Begründungen abgeben. Erweist sich der Fall als hartnäckig, dann hilft es manchmal, die Bank des Abzockers darauf hinzuweisen, dass hier etwas nicht stimmt. Auf jeden Fall sollten Sie öfters mal die Kontoauszüge genau anschauen, damit Abzocker keine Chance haben.


7. Tipp - Müssen Eltern für Verträge der Kinder haften?

Wenn Kinder im Internet einen Vertrag abgeschlossen haben, dann müssen Eltern nach § 108 BGB in der Regel nicht für die Kinder haften, sondern können sich darauf berufen, dass dieser Vertrag ohne Einwilligung der Eltern abgeschlossen wurde. Ob das in allen Fällen der Fall ist, weiß ich nicht. Bei allen Rechtsstreitigkeiten fragen Sie bitte deshalb Ihren Rechtsanwalt.

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In einem kurzen Videoausschnitt wird von "EuroInfoVerbraucher" gezeigt, welche Kostenfallen im Internet lauern können.


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